Tolle Erlebnisberichte


Mitarbeiterin Karin B.

Toll Betreuung und Pflege GmbH & Co. KG

Karin B. pflegt seit acht Jahren für Toll Betreuung und Pflege. Nachdem der Betrieb, in dem sie 30 Jahre gearbeitet hatte schloss, fand sie durch eine Freundin zur Rund-um-Pflege.

Wie regenerieren Sie sich zwischen den Pflegeeinsätzen?
An der Pflegestelle kann es schwierig sein, sich zu entspannen. Aber ich habe schon während meiner Schulung gelernt: Wenn es mir gut geht, dann kann ich auch gut pflegen. Wenn ich zuhause bin, hole ich erst einmal Schlaf nach. Ich verbringe auch viel Zeit in der Natur. Da wird der Kopf frei. Und dann mache ich gerne Wellness: Schwimmen gehen, Musik hören – das sind Dinge, die mir helfen, wieder zu Kräften zu kommen. Ich gehe gerne in die Therme Bad Sulza, dort gibt es Wellness und das Besondere: mit Musik unter Wasser; das ist etwas für mich!

Wie sind Sie zur Pflege gekommen?
Zur Pflege bin ich durch eine Freundin gekommen, die ebenfalls Pflegerin ist. Ich hatte 30 Jahre in einem Lebensmittellabor gearbeitet, im Qualitätsmanagement. Dieses Werk hatte ein Jahr zuvor zugemacht.

Was war für Sie in der Pflege das schönste Erlebnis?
Ich hatte eine Pflegestelle in Stuttgart, dort habe ich einen älteren Herrn über einen Zeitraum von achtzehn Monaten immer wieder gepflegt und betreut. In diesem Haus war ich wie eine Tochter. Ich habe ihn dann auch mit ins Krankenhaus begleitet, als klar war, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Seine Tochter wünschte, dass ich ihn ins Krankenhaus begleite, denn im Krankenhaus haben die Krankenpflegekräfte meist nicht die Zeit, einen älteren Menschen liebevoll zu pflegen. Dieser ältere Herr ist dann schließlich in meinen Armen gestorben. Das war schon sehr emotional.

Erfahren Sie mehr über Karin B. Arbeitsalltag

Dein Job als Pflegekraft – dein Tag bei uns


Bei Toll bist Du als Mitarbeiter in der Pflege im gewohnten Umfeld statt alternativ in einem Pflegeheim tätig. Das häusliche Umfeld bietet dir viele Möglichkeiten, den Tagesablauf einerseits ganz speziell nach den Bedürfnissen und Wünschen der Pflegeperson auszurichten und Arbeitsabläufe andererseits selbstbestimmt und flexibel zu gestalten.

Das lässt viel Raum für Individualität und schafft schnell eine persönliche Ebene zur Pflegeperson. Diese (zeit)intensive und persönliche Pflege im Verhältnis eins zu eins bedeutet also auch: mehr Lebens- bzw. Arbeitsqualität zu genießen und eine emotionale Beziehung aufbauen zu können, weil jeder Tag rund um die Uhr gemeinsam erlebt wird.

Der Tag von Karin B.

8:00 Uhr
Ich bereite unser Frühstück vor. Nach dem Aufstehen begleite ich Frau Michelin ins Badezimmer und helfe ihr beim Duschen, Ankleiden und Frisieren.
9:00 Uhr
Gemeinsam setzen wir uns zum Frühstück. Ich reiche Frau Michelin das Essen und erzähle ihr, was wir heute vorhaben.
9:45 Uhr
Unsere Einsatzleitung kommt zu Besuch und unterhält sich mit mir und Frau Michelin, um über ihren Gesundheits- und Gemütszustand informiert zu sein.
10:30 Uhr
Frau Michelin und ich gehen gemeinsam im Garten spazieren. Sie erzählt mir, wie sie den Garten gemeinsam mit ihrem Mann angelegt hat. Die Pflanzen im von ihr bepflanzten Staudenbeet kennt Sie alle beim Namen.
11:15 Uhr
Ich bereite das Mittagessen vor, während Frau Michelin die Tageszeitung liest. Den Salat möchte sie stets mit mir zusammen zubereiten.
12:00 Uhr
Wir essen Frau Michelins Wunschgericht zu Mittag.
13:00 Uhr
Nach dem Mittagessen laufen wir eine kleine Runde im Haus und steigen die Treppen zum Obergeschoss, um den Kreislauf anzuregen.

13:30 Uhr
Frau Michelin macht Mittagsruhe. In dieser Zeit führe ich die Dokumentationsmappe. Dabei notiere ich detailgetreu unseren Tagesablauf und meine Beobachtungen.
15:00 Uhr
Heute steht ein Ausflug an: mit Frau Michelins geliebtem Cabrio fahren wir in die Stadt, besorgen Lebensmittel im Biomarkt und trinken zusammen einen Tee im Café am Marktplatz.
18:30 Uhr
Wir essen gemeinsam zu Abend. Danach lese ich Frau Michelin aus einem Buch ihres Lieblingsschriftstellers vor.
19:30 Uhr
Ich mache Frau Michelin bettfertig. Nach einem Fußbad creme ich ihre Füße ein. Dazu hört sie gerne klassiche Musik, das entspannt sie.
20:00 Uhr
Dann lege ich sie ins Bett und kümmere mich erneut um die Eintragungen in der Dokumappe. In meinem Zimmer schaue ich mir noch einen spannenden Abendfilm an.
2:00 Uhr
Frau Michelin benötigt meine Hilfe beim Toilettengang, danach kuschele ich mich wieder in mein Kissen und träume weiter.

Was wir dir bieten


Kostenlose Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Berufliche Weiterentwicklung liegt uns sehr am Herzen und somit fördern wir als Arbeitgeber jeden unserer Mitarbeiter individuell.

Sehr guteKarrierechancen

Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Daher fördern wir jedes Talent und unterstützen bei der Entfaltung.

FamiliäreAtmosphäre

Jeder Mitarbeiter ist ein wertvoller Baustein im Unternehmen. Durch gemeinsame Firmenevents wird das gemeinschaftliche Miteinander gefördert.

Viel Zeit für den Patienten

Einen unbefristeten Arbeitsvertrag

Eine verlässliche Dienstplangestaltung

Arbeiten in nächster Umgebung

Dein Tag – Deine Patienten


Betreuung bei Demenz

Bei Patienten mit Demenz ist es wichtig, ihnen immer wieder Anleitungen und Hilfestellung zu geben, wie bei der Grundpflege und der Nahrungs- und Getränkezubereitung. Eine hauswirtschaftliche Versorgung zählt ebenso zum Aufgabenbereich. Jeder Patient freut sich über Zuwendung und gemeinsame Erlebnisse. Deshalb sind individuelle Aktivierungsmaßnahmen ebenfalls ein Teil des Aufgabenbereichs. Eine fortlaufende Validation dokumentiert die vorgenannten Aufgaben.

Betreuung bei Querschnitt

Patienten mit Querschnitt bedürfen Anleitung bei der Grundpflege. Je nach Stärke des Lähmungsgrads kann es notwending sein, die Grundpflege ganz zu übernehmen. Eine hauswirtschaftliche Versorgung schließt sich dem an. Um dem Patienten größtmögliche Selbständigkeit in seiner Situation zu ermöglichen, zählen das Erstellen individueller Hilfepläne und die Entwicklung pädagogischer Konzepte sowie eine kreative Freizeitgestaltung zum Betreuungsumfang.

Spezielle Pflege bei ALS & MS

Bei Patienten mit ALS und MS sind die Übernahme der Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung elementare Aufgaben für die Alltagsbewältigung. Soziale Begleitung, die Förderung der Sinneswahrnehmung und eine aktivierende Mobilisation ergänzen die spezielle Pflege bei ALS und MS. In Addition zu den genannten Aufgaben wird auch die Begleitung des Patienten zu Therapien erwartet.